Microsoft Publisher eingestellt: Was jetzt zu tun ist

Microsoft Publisher eingestellt: Was jetzt zu tun ist – redaktionelle Illustration

Microsoft Publisher eingestellt: Was jetzt zu tun ist

Das Wichtigste in Kürze
  • Microsoft Publisher wird am 14. Oktober 2026 endgültig eingestellt – Support und App-Zugang enden.
  • Bestehende .pub-Dateien können danach nicht mehr in Publisher geöffnet oder bearbeitet werden.
  • Auch Microsoft 365-Abonnenten verlieren den Zugriff auf Publisher.
  • Microsoft empfiehlt als Ersatz: Word, PowerPoint oder Microsoft Designer.
  • Jetzt handeln: Vorlagen vor Oktober 2026 als PDF oder Word exportieren.

TL;DR: Microsoft Publisher verabschiedet sich nach über 35 Jahren. Am 14. Oktober 2026 endet der Support vollständig – weder für Office LTSC 2021-Nutzer noch für Microsoft 365-Abonnenten ist die App dann noch verfügbar. Wer jetzt handelt, sichert seine Dateien und wählt rechtzeitig eine passende Alternative.

Was passiert am 14. Oktober 2026?

Microsoft hat offiziell bestätigt: Der Support für Microsoft Publisher endet am 14. Oktober 2026. Dieser Termin fällt mit dem Support-Ende von Office LTSC 2021 zusammen – der letzten Office-Suite, die Publisher noch enthielt.

Was das konkret bedeutet:

  • Kein App-Zugang mehr: Publisher lässt sich nach dem Stichtag nicht mehr öffnen – weder in der LTSC-Version noch über ein Microsoft 365-Abonnement.
  • Keine Sicherheitsupdates: Neue Schwachstellen werden nicht mehr geschlossen – der Betrieb wird zum Sicherheitsrisiko.
  • Keine Dateiöffnung: Dokumente im Format .pub können nach dem Stichtag nicht mehr direkt bearbeitet werden.

Publisher war seit 1991 über 35 Jahre lang das Desktop-Publishing-Tool für Einsteiger, kleine Unternehmen und Schulen. Mit dem Vormarsch cloudbasierter Designdienste (Canva, Adobe Express) und dem KI-gestützten Microsoft Designer hat Microsoft entschieden, die Entwicklung einzustellen.

Wichtig für Office 2021-Nutzer: Das Support-Ende betrifft nicht nur Publisher, sondern die gesamte Office LTSC 2021-Suite. Wer nach Oktober 2026 gepatchte und unterstützte Office-Software nutzen möchte, sollte rechtzeitig auf Office 2024 oder Microsoft 365 umsteigen. Günstige Original-Lizenzen finden Sie in unserem Shop bei Lizenzsofort.

Ihre Migrations-Checkliste: So gehen Sie vor

Bis Oktober 2026 bleiben noch wenige Monate. Mit dieser Checkliste sind Sie optimal vorbereitet:

1. Alle .pub-Dateien inventarisieren und exportieren

Suchen Sie auf Rechnern und Netzlaufwerken nach Dateien mit der Endung .pub und exportieren Sie wichtige Dokumente noch vor dem Stichtag:

  • Datei → Exportieren → PDF/XPS erstellen – für Druckvorlagen und Archivierung
  • Datei → Speichern unter → Word-Dokument (.docx) – für spätere Bearbeitung

Achtung: Bei komplexen Layouts kann die Formatierung beim Export verloren gehen. Prüfen Sie jede exportierte Datei sorgfältig nach dem Konvertieren.

2. Die passende Alternative auswählen

Welches Tool Publisher ersetzen sollte, hängt von Ihrem Einsatzbereich ab:

Tool Einsatzbereich Kosten
Microsoft Word Flyer, Einladungen, Etiketten, Visitenkarten Im Office-Paket enthalten
PowerPoint Broschüren, Poster, Präsentationen Im Office-Paket enthalten
Microsoft Designer Social Media, Marketingmaterial, KI-Vorlagen In M365 enthalten
Affinity Publisher 2 Professionelles Layout, CMYK-Druck, .pub-Import Einmalkauf ca. 70 €
Scribus Einfaches Desktop Publishing, Open Source Kostenlos
Canva Marketing-Grafiken, Social Media Freemium / Abo
Adobe InDesign Professioneller Druck, Verlage, Agenturen Abo ab ca. 25 €/Monat

Für die meisten KMU und Privatnutzer, die Publisher für einfache Layouts genutzt haben, reichen Word und PowerPoint als direkter Ersatz aus. Wer intensiv mit Publisher gearbeitet hat, sollte Affinity Publisher 2 evaluieren – das Tool kann sogar bestehende .pub-Dateien importieren.

3. Lizenz prüfen und ggf. aktualisieren

Wenn Sie noch Office 2021 einsetzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Lizenzentscheidung:

  • Office 2024: Einmalkauf ohne Abo, Support bis 2029, enthält Word, Excel, PowerPoint und Outlook.
  • Microsoft 365: Abo-Modell mit stets aktueller Software, zusätzlich Microsoft Designer, Teams, OneDrive und regelmäßige KI-Updates – inklusive Copilot-Funktionen.

Beide Optionen sind bei Lizenzsofort als geprüfte Original-Lizenzen mit Sofortversand und deutschsprachigem Support erhältlich.

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FAQ: Microsoft Publisher Ende Oktober 2026

Wann genau endet der Support für Microsoft Publisher?

Der Support für Microsoft Publisher endet am 14. Oktober 2026. Ab diesem Datum ist die Anwendung nicht mehr verfügbar – weder für Nutzer von Office LTSC 2021 noch für Microsoft 365-Abonnenten.

Kann ich meine .pub-Dateien nach Oktober 2026 noch öffnen?

Nicht mehr mit Publisher. Exportieren Sie wichtige Dokumente rechtzeitig als PDF oder Word-Datei. Affinity Publisher 2 ist als einzige gängige Alternative in der Lage, .pub-Dateien zu importieren, und kann als Notlösung dienen, falls Dateien nach dem Stichtag noch bearbeitet werden müssen.

Welche Alternative empfiehlt Microsoft selbst?

Microsoft empfiehlt für die meisten Publisher-Szenarien (Etiketten, Flyer, Visitenkarten, Kalender) den Wechsel zu Word, PowerPoint und dem KI-gestützten Microsoft Designer, der in Microsoft 365 enthalten ist und Tausende vorgefertigter Vorlagen bietet.

Verlieren auch Microsoft 365-Abonnenten den Zugang zu Publisher?

Ja. Microsoft hat ausdrücklich bestätigt, dass Publisher ab Oktober 2026 auch für aktive Microsoft 365-Abonnenten nicht mehr verfügbar ist. Die Abonnement-Gebühr ändert sich dadurch nicht – der Funktionsumfang hingegen wird kleiner.

Muss ich Publisher aktiv deinstallieren?

Nein, eine aktive Deinstallation ist nicht zwingend erforderlich. Publisher hört nach dem Stichtag einfach auf zu funktionieren. Es empfiehlt sich dennoch, die Anwendung zu entfernen, um unnötigen Speicherplatz zu vermeiden und Verwirrung vorzubeugen.

Fazit: Jetzt vorbereiten, nicht warten

Das Ende von Microsoft Publisher ist beschlossene Sache – aber kein Grund zur Panik. Mit der richtigen Vorbereitung sichern Sie Ihre Dateien, wählen rechtzeitig eine passende Alternative und bringen gleichzeitig Ihre Office-Lizenz auf den neuesten Stand. Wer noch Office 2021 einsetzt, sollte den Oktober-Stichtag als Anlass nehmen, auf Office 2024 oder Microsoft 365 zu wechseln – und von durchgängigem Support und aktuellen KI-Features zu profitieren.

Weitere Kaufberatung und Lizenz-Vergleiche finden Sie in unserer Wissensdatenbank.

Quellen: Microsoft Support (support.microsoft.com/de-de), IT Magazine Schweiz (itmagazine.ch), BornCity (borncity.com), t-online.de – Juni 2026.